Open Source Hardware
Open Source Hardware and patent misuse
Submitted by Reto Stauss on 11. February 2009 - 22:50Michael Klotsche raised a serious issue that has to be answered if we intend to develop open source goods: how can open source designs be protected against patent misuse?
I asked this question Marcin Jakubowski from the Factor e Farm where open source hardware is developed:
About protecting from patents - our policy here is to not worry about it - because what you already publish is in the public domain, if you make that the applicable license. Now, what about improvements? I think open innovation always finds new solutions, so if someone patents an improvement, it doesn't matter. It is not worth spending the energy on protecting the work. There are always many new forks to take, so our opinion here is that worrying about protection is part of a mindset of scarcity, and we should move beyond that by DIY production and mindset of abundance. Most people don't have DIY interests (today), so protection may be the only answer for them.
In a future economy - our main goal is that as many people become physical producers as possible. Patents do not apply to private production! So if you have a fab lab, it doesn't matter if something is patented. In the future, once we are finished developing the fab lab, it will be affordable to those who want to use it. [...]
Any opinions or legal knowledge on this?
[Update]
18.06.2009: To Patent or Not to Patent a Free Energy Technology
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Deutsch
Open Source Hardware und missbräuchliche Patente
Submitted by Reto Stauss on 11. February 2009 - 22:42Michael Klotsche hat mich auf einen offenen Punkt aufmerksam gemacht, welcher aus meiner Sicht beantwortet sein muss, wenn wir die Entwicklung von Open Source Gütern beabsichtigen: wie kann man sich vor missbräuchlichen Patenten schützen?
Ich habe die Frage Marcin Jakubowski von der Factor e Farm gestellt, wo Open Source Maschinen entwickelt und gebaut werden. Sein Antwort:
Unser Grundsatz ist sich keine Sorgen deswegen zu machen - weil das, was man veröffentlicht, bereits gemeinfrei (public domain) ist, wenn eine entsprechende Lizenz verwendet wird. Aber was ist mit Weiterentwicklungen? Ich denke, Open Innovation findet immer neue Lösungen, wenn jemand eine Weiterentwicklung patentieren sollte. Es spielt also keine Rolle. Die Arbeit zu schützen, ist der Aufwand nicht wert. Es gibt immer viele mögliche Abspaltungen in der Weiterentwicklung, deswegen ist unsere Meinung diesbezüglich, dass sich sorgen um den Schutz Teil einer Denkhaltung des Mangels ist. Und wir sollten diese durch DIY-Produktion und einer Haltung des Überflusses hinter uns lassen. Die meisten Leute sind nicht interessiert, Dinge selber zu machen, deswegen ist Schutz die einzige Antwort für sie.
Unser Ziel ist, dass in einer zukünftigen Wirtschaft so viele Leute wie möglich Hersteller von physischen Produkten werden. Patente sind auf private Produktion nicht anwendbar. Wenn man ein Fab Lab besitzt, dann spielt es keine Rolle, ob etwas patentiert ist. [...]
Meine Übersetzung ist etwas holperig, den Orginaltext gibt es hier.
Gibt es hierzu Meinungen oder, noch besser, juristisches Wissen diesbezüglich?
[Update]
14.02.2009: Im Forum dasWinrad.de, in welchem Tüftler über die einfache Nutzung von Windenergie diskutieren, wurde das Thema ebenfalls diskutiert: Patentrecht. Das Patentamt erteilt scheinbar nur Patente, wenn eine eingereichte Sache nicht bereit schon veröffentlicht worden ist. Die Frage ist, welche Quellen bei einer Recherche berücksichtigt werden.
17.03.2009: Könnte Registered Commons eine Lösung sein?
18.06:2009: To Patent or Not to Patent a Free Energy Technology
11.01.2010: Copyleft für Hardware – ein kniffliges Problem
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English
Ein Geschäftsmodell für Open Source Hardware
Submitted by Reto Stauss on 12. January 2009 - 12:54Chris Anderson macht sich in "A business model for open source hardware" Gedanken darüber, wie man einen möglichst günstigen Preis für ein Produkt machen kann und als Produzent trotzdem noch genug verdient.
Open Source Hardware ist nach seinem Verständnis das kostenlose Weitergeben des geistigen Eigentums wie Schemata/Pläne, Software, Anleitungen und ähnliches und das Verkaufen der physischen Teile des Produktes, das heisst der Einzelteile.
Er verkauft das Produkt aus seinem Projekt, einer autonomen Drohne im Selbstbau, nach dem 40%-Modell, welches nach einer einfachen Regel funktioniert: Transparenz bezüglich Kosten und die Wahl, ob man das Produkt selber zusammenbauen möchte oder es vom Hersteller zusammenbauen lässt. Dabei wird 66% auf die Kosten der Einzelteile geschlagen (was einer Marge von 40% entspricht).
Das Modell könnte erweitert werden, indem man z.B. auch Beratung und Schulung verkauft. Oder Kundenanpassungen.
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