Vision
Open manufacturing
Verfasst von Reto Stauss am 9. März 2009 - 13:22Make fabrication facilities and resources accessible. I think that‘s the essential point of where I am heading to. Fab labs are one step in this direction, but at the end of the day it‘s about having a place, where we can produce what we actually need.
Imagine a place, where you have free access to tools and raw materials, where you have access to knowledge and skills and imagine further you can go there with a free available design and manufacture your product based on this design and your needs.
Join to the mailing list and have a look at the Appropedia page dedicated to this issue.
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Offene Produktion
Verfasst von Reto Stauss am 6. März 2009 - 22:53Open Manufactoring - Produktionsmittel und notwendige Ressourcen für alle verfügbar machen. Ich glaube, dass ist die Essenz von dem, wo ich hinmöchte. Fab Labs gehen in diese Richtung, aber schlussendlich geht es darum, einen Ort zu haben, an dem man selber herstellen kann, was man braucht.
Stell Dir eine offene Werkstatt vor, wo es Maschinen gibt, wo es Materialien gibt, wo das Wissen vorhanden ist, wie die Maschinen zu bedienen sind, wie man die Materialien bearbeitet und stell Dir weiter vor, Du kannst mit einem frei verfügbaren Design dort aufkreuzen und das Produkt nach diesem Design und Deinen Bedürfnissen dort herstellen.
Es gibt eine Mailingliste sowie eine Seite in der unverzichtbaren Appropedia, welche sich genau diesem Thema widmet.
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Modul of the hybrid company
Verfasst von Reto Stauss am 23. Februar 2009 - 18:02And again the 'Projektonauten': Thomas Diener sees the goal of this website as a modul of the hybrid company. Hybrid company? It's a vision (PDF) combining efficiency of companies with democratic organisation and consistent focus on ecology and social responsibility.
Product development has to be community-based, including consumers. Products have to be designed in a way, that they can also be produced hand-made or by small cooperatives.
For more information: have a look at the concept (PDF, German).
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Deutsch
Ein Modul des hybriden Konzerns
Verfasst von Reto Stauss am 19. Februar 2009 - 16:57Nochmal die Projektonauten: Thomas Diener nimmt das, was hier am entstehen ist, als Modul des hybriden Konzerns wahr. Hybrider Konzern? Das ist eine Vision (PDF), welche die Kombination der Effizienz von Konzernen mit demokratischen Strukturen und einer konsequenten Ausrichtung im Bezug auf soziale Verantwortung und Ökologie darstellt.
Die Produkteentwicklung soll community-basiert passieren, auch unter Einbezug der Verbraucher. Produkte sollen so entworfen sein, dass sie auch von kleinen Kooperativen oder artisanal (handwerklich) hergestellt werden können.
Mehr dazu im Konzept (PDF).
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Open Source als Chance in der Krise - eine Vision
Verfasst von Reto Stauss am 16. Februar 2009 - 13:09Thomas Diener, einer der Köpfe der Projektonauten, beschreibt in seinem Artikel "Die Zeit der schwarzen Schwäne" (PDF), warum ihn die aktuelle Krise zuversichtlich stimmt:
Permakultur, Komplementärwährungen, Open-Source, Cohousing, Solidarwirtschaftsprojekte, Carsharing, New-Work und viele weitere alternative Ansätze kommen heute als Kandidaten für ungewöhnliche Hochzeiten und Familiengründungen in Frage. Bis es soweit ist, können wir über die neue Form nur spekulieren. Ist sie erst einem etabliert, wundern wir uns, warum wir das Muster nicht schon früher erkannt haben und sind überzeugt von der Folgerichtigkeit , ja sogar Unausweichlichkeit des Neuen.
Und er erfindet eine Geschichte - etwas, das ich begonnen habe, aber noch mehr tun möchte -, welche eine mögliche Zukunft beschreibt (welche natürlich hervorragend hierher passt):
Nach dem Konkurs des zweitgrössten Mobiltelefon-Herstellers wurden hunderte von IngenieurInnen arbeitslos. Einige beschlossen die Zeit ihrer Erwerbslosigkeit sinnvoll zu nutzen. Sie entwickelten das erste wirklich funktionierende Peer-to-Peer Handy. Modular und einfach aufgebaut, formschön und stabil war dieses Gerät mit einer Technologie ausgerüstet, die es ermöglicht, Gespräche statt über einen Mobilnetz-Betreiber, über eine Kette von weiteren Handys bis zum Empfänger zu leiten.
Dadurch wurde es möglich, zuerst in Städten mit einer gewissen Dichte an Mobiltelefonen, später aber auch in Dörfern und schliesslich rund um die Welt kostenlos zu telefonieren. Die Patente der Geräte wurde unter General Public License gestellt. Also für alle frei verfügbar gemacht. Das führte dazu, dass an vielen Orten, in kleinen Werkstätten diese Handys nachgebaut werden konnten. Nur die Chips stammten weiterhin aus einer grossen Fabrik.
Der Erfolg des Projektes wirkte wie eine Initialzündung und plötzlich entstanden überall Initiativen, die sinnvolle, haltbare, formvollendete und umweltfreundliche Produkte entwickelten und freigaben. Später wurde das Ende des „Konzernzeitalters“ mit dem Erscheinungsdatum des ersten Peer-to-Peer Handys gleichgesetzt.
Visionen sind, wie auch schon erwähnt, aus meiner Sicht zentral, wenn man etwas zielgerichtet verändern möchte.
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A World of Open Source goods
Verfasst von Reto Stauss am 13. Februar 2009 - 23:41Imagine ten years later we’d sit in the kitchen and have breakfast. We look at the toaster or better on the crumbs under the appliance and feel annoyed. Once again we think that an obvious little change of the construction could avoid this dirt. Because today we are in an initiative mood, we look in the web for the plans of the appliance. In former times groups produced well-protected and monopolized mass-articles. But nowadays for virtually all goods there is the Open Source alternative.
A similar situation as ten or fifteen years ago in the area of software. So we re-design and send the plans to our preferred manufacture in the next village.
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| "Liebesfrühstück" from Florianefrosch / piqs.de |
Of course they can’t produce all the parts on their own, but we know that they can easily get them because the firm is part of a production-cluster. So we reload the new plans with a description of the improvement. A few days later we receive the ‘updated’ toaster and also a thanks-e-mail of the developers’ community of the appliance that already implemented the correction into the current design.
And again we remember the pre-prosumers-era, when psychopathic multinational company sold mass-products too often not according to our imaginations. Communication had happened only into one direction: by an invasive, pseudo-need-producing advertisement.
This mass-selling paradigm has lost its importance. The triangle user, developer and producer became smaller and in the centre there returned the human being with its needs. The used devices to satisfy these needs became - voluntarily or not - more sustainable.
As an alternative to sending back the toaster to our manufacture we also could deconstruct the appliance into its modules if we liked to. We could throw the organic parts to the compost and bring the rest to the technical recycling which brings any module back to its reuse as it was planned while being designed.
[Update]
26.03.2010: Funny ... Thomas Thwaites tried exactly this: building a toaster from scratch.
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Eine Welt quelloffener Güter
Verfasst von Reto Stauss am 12. Februar 2009 - 7:44Stellen wir uns vor, wir sässen in zehn Jahren in der Küche beim Frühstück. Unser Blick fällt auf den Toaster, mit welchem wir gerade unser Brot geröstet haben. Wobei uns eigentlich zuerst weniger das Gerät als vielmehr die Krümel auffallen, welche einen Asteroidengürtel mittlerer Dichte bilden. Ein liegender, versteht sich. Ein Gürtel, der nervt.
Wir denken zum wiederholten Male, dass eine eigentlich offensichtliche, kleine Änderung Abhilfe schaffen würde. Da wir heute gerade in initiativer Stimmung sind, setzen wir uns ans Netz und gucken uns die Pläne des Gerätes an. Heutzutage gibt es für praktisch alle Güter, welche früher streng behütet und monopolisiert von Konzernen in Massen hergestellt wurden, Open Source Alternativen. Eine ähnliche Situation wie vor 10, 15 Jahren im Bereich Software.
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| "Liebesfrühstück" von Florianefrosch / piqs.de |
Wir zeichnen die Änderung ein und schicken die Pläne unserer Manufaktur des Vertrauens im Nachbardorf. Wir wissen zwar, dass dort nicht alle Teile hergestellt werden können, aber das der Betrieb Teil ein Produktions-Clusters ist und sich Fehlendes problemlos beschaffen kann.
Die geänderten Pläne laden wir mit einer Beschreibung der Verbesserung wieder hoch. Ein paar Tage später trifft nicht nur der neue Toaster ein, sondern auch eine Dankes-E-Mail der Entwickler-Gemeinschaft des Gerätes, welche die Verbesserung ins aktuelle Design übernommen hat.
Und wir erinnern uns wieder einmal zurück an die Vor-Prosumenten-Ära, als psychopathischen Konzerne nach irgendwelchen Vorstellungen - meistens nicht unseren entsprechend - entworfene Produkte massenhaft auf den Markt geworfen haben. Kommunikation hat nur in eine Richtung stattgefunden: durch invasive, scheinbedürfnis-erzeugende Werbung. Heute hat das Massenverkaufs-Paradigma an Wichtigkeit verloren, das Dreieck Benutzer-Entwickler-Hersteller hat kleine Kantenlängen. Im Zentrum steht der Mensch mit seinem Bedürfnissen, die Mittel, welche angewandt werden, um sie zu befriedigen, sind - freiwillig oder unfreiwillig - nachhaltig geworden.
Den alten Toaster könnten wir übrigens unserem Manufakteur zurückschicken, aber wir lassen uns den Spass nicht nehmen, das Gerät in seine Module zu zerlegen, die biologisch abbaubaren Teile auf den Kompost zu werfen und den Rest dem technischen Recycling zu überlassen, welches jedes Modul seiner bereits beim Design geplanten Weiterverwendung zuführt.
[Update]
26.03.2010: Lustig ... Thomas Thwaites hat genau das versucht: einen Toaster selber zu bauen. Und zwar komplett.
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Wo wollen wir hin?
Verfasst von Reto Stauss am 18. Januar 2009 - 21:58Wer etwas verändern möchte, muss wissen, wo er hin will. Aus diesem Grund scheint es mir wichtig - wie es auch im Transition Towns Handbuch zum Ausdruck kommt -, dass wir Visionen entwickeln von dem, auf was wir hinarbeiten möchten.
Dies wäre auch ein erster Schritt, um Gleichgesinnte zu finden, welche sich in meinen Visionen genug wiederfinden, um eigene, in eine ähnliche Richtung gehende Zukunftsvorstellungen formulieren zu können.


