Diese Grafiken und die Ausführungen sind sehr interessant!
Ich bin Bildungsspezialist und arbeite seit über 10 Jahren auf www.userlearn.ch mit dem Ziel eine nachhaltige, faire Infornatik Ausbildung in den Schulen zu erreichen.
www.userlearn.ch enthält alle Infos. Ich finde das Modell der kleinen selber produzierenden + konsumierenden Produser genau das richtige!
Heute haben wir aber die Situation, dass an den Schulen die Technokraten bestimmen wo es lang geht, zusammen mit den Lobbisten, die Grossfimen wunderbare Geschäfte in den Gemeinden ermöglichen.
Ahnungslose oder getrimmte Lehrkräfte unterrichten unsere Kinder mit der falschen Software und den falschen Zielen!
Kleinunternehmer und Eltern zahlen zwar Steuern, haben aber immer weniger zu sagen!
Ist ja mal wieder typisch: Ich mache mir (natürlich wahnsinnig kreative) Gedanken zu Solaröfen- und dann findest Du, Reto, diese super Seite, die eine Unzahl an simplen wie auch elaborierten Anlagen aufzeigt.
Eine Menge Ideen, die man da schon mal abkupfern kann.
Wie so oft bei alternativen Energien gehen wir gerne von den uns bekannten Stromgeräten aus (z.B. dem E- Herd), dabei ist das Kochen mit dem Solarofen eben ganz anders: Man bereitet morgens das Mittagessen, wartet und entnimmt u.U. erst Stunden später das fertige Essen.
Das herkömmliche Denken ("geht zu langsam") ist nicht zuletzt eine Frage der Arbeitsorganisation. Immerhin kann so schnell nichts anbrennen, oft muss man ja nicht mal mehr umrühren.
Trotzdem akzeptiere ich, dass es Hürden gibt, die nicht nur technischer Art sind, sondern eher unser Denken von Effizienz berühren ("Lohnt das denn?", "Wegen so ein paar Cent Stromersparnis ein ziemlicher Aufwand", "Seien wir froh, dass wir so moderne Herde haben statt uns mit Low- Tech zu arrangieren"...
Vielleicht braucht's tatsächlich ein gewisses Maß an Experimentierfreude, Querdenken, um sich mit Solaröfen auseinanderzusetzen. Macht mir aber nichts, ich finde, viele Leute beschäftigen sich mit sehr viel dümmeren Themen!
Das Ganze hat sich bisher nicht weiter konkretisiert ... eine kritische Masse hat sich bisher nicht gebildet. Aber was noch nicht ist, kann noch werden ...
In der August- Ausgabe der "Geo" steht ein Artikel, in dem es um das Zusammmenbauen von Gen- Bausteinen zu neuen Lebewesen (also z.B. Bakterien mit besonderen Aufgaben) geht. Das ganze läuft unter dem Begriff der "synthetischen Biologie", wie der Artikel getitelt ist, also so etwas wie "Gott spielen". Die ethischen Aspekte lasse ich mal beiseite, aber es ist das gleiche Grundprinzip wie beim Legobauen.
Entscheidend ist also, Grundbestandteile mit bestimmten Funktionen zu haben, (in Datenbanken heutzutage) und diese dann geschickt und neu miteinander zu verknüpfen.
Diese Seite ist ja sehr an Produktentwicklung ausgerichtet- weniger mein Thema. Übertragen lässt sich dies aber m.E. auch und besonders auf soziale Kontakte, auf neue Ideen. Es kommt also auf einen möglichst großen Pool von Grundbausteinen (Ideen, Menschen, mentaler Energie)an, die durch Neukombinationen sinnvoll strukturiert werden. Finde ich spannend.
Und wo ich schon mal dabei bin. Gibt es auf dieser Seite auch Interessierte an folgender Idee?
Ich möchte gerne einen Ergometer (Trimm- Dich- Rad) entwickelt wissen (ich selbst kann so was nicht), bei dem ich durch meinen Sport zumindest in kleinen Teilen selbst den Strom produzieren kann. Es müsste also einen Generator geben, eine Speicherung, am liebsten würde ich dafür Ergometer und sonstige Teile nutzen, die es zuhauf auf dem Sperrmüll zu finden gibt.
Wahrscheinlich könnten Technikinteressierte sehr leicht so etwas zusammenbasteln, ich kann es aber nicht und könnte mir vorstellen, dass dies auch eine schöne "angepasste Technologie" - Idee wäre- also auch eine Produktidee für kleine und kleinste Firmen wäre.
@fabio: danke, sehr interessanter Ansatz. Ich würde mal mit Thomas Diener von den Projektonauten sprechen, ihr Hybrider Konzern wird so ein Modul brauchen.
Ich hatte mit einer losen Gruppe heller Köpfe vor einiger Zeit auch mal so'n Konzept für eine Plattform beschrieben, auf der sich Ideen, Projekte, Mitarbeiter, und Anwender treffen könnten.
Würde ich heute anders designen, aber die Grundidee trifft sich mit Volker's (glaube ich).
Die meisten Menschen reagieren auf diese Ideen sehr positiv, und ich glaube ein Bedürfnis ist da. Wie liesse sich sowas umsetzen?
Eine Idee: Projekt gut präsentieren und auf www.kickstarter.com einstellen und gucken, ob sich Geld zusammentragen liesse...
Das Ziel des Camps ist mir noch nicht ganz klar. Jedoch bin ich für alles zu haben, was sich gegen den derzeitigen Umgang mit Patenten richtet.
Bitte haltet mich auf dem laufenden, wenn sich was konkretes ergibt.
Auch ich bin an einem Camp sehr interessiert. Persönlich beschäftige ich mich mit Open Source Produkten und unter den Aspekten "Prosumenten" und "LOHAS" (Lifestyle Of Health And Sustainability) möchte ich ein Tool entwickeln, um solche Netzwerke betreiben zu können. Ich sehe es als ideale Eränzung zu dem von euch geplanten "Werkzeugkasten"!
Mal schauen, ob ich morgen vielleicht noch mehr Interesse wecken kann. Ich werde offene Hardware-Konzepte auf den Belziger Fachtagen ansprechen und auch auf ManufakturInGruendung.ch hinweisen: http://www.reif-ev.de/index.php?fachtage
Hallo Reto --
Prima Idee so ein Camp!
Falls es zeitlich passt und nicht allzu weit weg ist, engagiere ich mich gerne dafür, dass wir von revamp-it ( www.revamp-it.ch ) aus mit ein paar Leuten dabei sind und den einen oder anderen Workshop organisieren...
ich habe die Diskussion über eine adäquate Software für unsere Plattform 0.1 in meinem Blog angestossen. http://fairwork.blogspot.com/2009/04/bei-der-suche-nach-einer-adaquaten..... Die nächste Arbeit wird es sein, die Spezifikationen zu erarbeiten. Dazu werde ich viel Hilfe von ExpertInnen brauchen...
"Release early", das geflügelte Wort des Web 2.0, ist mein Motto :-). Lieber ein kleines Kernteam ins Boot holen, einen Nenner finden und loslegen. Verfeinern kann man immer noch, auch Plattformwechsel sind möglich.
Da bin ich ganz mit dir einverstanden. Ich bin leide kein EDV-Mensch und könnte da mit meinen Ideen "nur" Anreger spielen.
Wie es zum Namen kam ist nachzulesen im Buch des Lebens Eintrag 08.08.1987 Aus den Skizzen einer erdachten Welt ging später das Utopie Buch hervor. Da sich Utopien bekanntlich nicht realiseren lassen, sonst wären sie ja keine, bekamen die Buchstaben OS immer mehr die Bedeutung, der, durch die Utopie realisierten, Wirklichkeit. Zurzeit nennen wir das gesamte zum Hügel gehörende Gebiet OS.
To the extent possible under law, all copyright and related or neighboring rights to this Work, Manufaktur in Gründung, have been waived, although certain works referenced herein may be separately licensed.
Diese Grafiken und die Ausführungen sind sehr interessant!
Ich bin Bildungsspezialist und arbeite seit über 10 Jahren auf www.userlearn.ch mit dem Ziel eine nachhaltige, faire Infornatik Ausbildung in den Schulen zu erreichen.
www.userlearn.ch enthält alle Infos. Ich finde das Modell der kleinen selber produzierenden + konsumierenden Produser genau das richtige!
Heute haben wir aber die Situation, dass an den Schulen die Technokraten bestimmen wo es lang geht, zusammen mit den Lobbisten, die Grossfimen wunderbare Geschäfte in den Gemeinden ermöglichen.
Ahnungslose oder getrimmte Lehrkräfte unterrichten unsere Kinder mit der falschen Software und den falschen Zielen!
Kleinunternehmer und Eltern zahlen zwar Steuern, haben aber immer weniger zu sagen!
Ist ja mal wieder typisch: Ich mache mir (natürlich wahnsinnig kreative) Gedanken zu Solaröfen- und dann findest Du, Reto, diese super Seite, die eine Unzahl an simplen wie auch elaborierten Anlagen aufzeigt.
Eine Menge Ideen, die man da schon mal abkupfern kann.
Wie so oft bei alternativen Energien gehen wir gerne von den uns bekannten Stromgeräten aus (z.B. dem E- Herd), dabei ist das Kochen mit dem Solarofen eben ganz anders: Man bereitet morgens das Mittagessen, wartet und entnimmt u.U. erst Stunden später das fertige Essen.
Das herkömmliche Denken ("geht zu langsam") ist nicht zuletzt eine Frage der Arbeitsorganisation. Immerhin kann so schnell nichts anbrennen, oft muss man ja nicht mal mehr umrühren.
Trotzdem akzeptiere ich, dass es Hürden gibt, die nicht nur technischer Art sind, sondern eher unser Denken von Effizienz berühren ("Lohnt das denn?", "Wegen so ein paar Cent Stromersparnis ein ziemlicher Aufwand", "Seien wir froh, dass wir so moderne Herde haben statt uns mit Low- Tech zu arrangieren"...
Vielleicht braucht's tatsächlich ein gewisses Maß an Experimentierfreude, Querdenken, um sich mit Solaröfen auseinanderzusetzen. Macht mir aber nichts, ich finde, viele Leute beschäftigen sich mit sehr viel dümmeren Themen!
In Wikia findet sich nicht nur eine Übersicht über Konstruktionsformen von Solaröfen, sondern auch Bauanleitungen dazu.
Hoi Zusammen,
hier gibt's ein bisschen etwas dazu:
www.youtube.com/watch?v=yI-YOjz8Ge0
(ab min. 3:07)
Das Ganze hat sich bisher nicht weiter konkretisiert ... eine kritische Masse hat sich bisher nicht gebildet. Aber was noch nicht ist, kann noch werden ...
wie stehts mit dem plan?
In der August- Ausgabe der "Geo" steht ein Artikel, in dem es um das Zusammmenbauen von Gen- Bausteinen zu neuen Lebewesen (also z.B. Bakterien mit besonderen Aufgaben) geht. Das ganze läuft unter dem Begriff der "synthetischen Biologie", wie der Artikel getitelt ist, also so etwas wie "Gott spielen". Die ethischen Aspekte lasse ich mal beiseite, aber es ist das gleiche Grundprinzip wie beim Legobauen.
Entscheidend ist also, Grundbestandteile mit bestimmten Funktionen zu haben, (in Datenbanken heutzutage) und diese dann geschickt und neu miteinander zu verknüpfen.
Diese Seite ist ja sehr an Produktentwicklung ausgerichtet- weniger mein Thema. Übertragen lässt sich dies aber m.E. auch und besonders auf soziale Kontakte, auf neue Ideen. Es kommt also auf einen möglichst großen Pool von Grundbausteinen (Ideen, Menschen, mentaler Energie)an, die durch Neukombinationen sinnvoll strukturiert werden. Finde ich spannend.
Und wo ich schon mal dabei bin. Gibt es auf dieser Seite auch Interessierte an folgender Idee?
Ich möchte gerne einen Ergometer (Trimm- Dich- Rad) entwickelt wissen (ich selbst kann so was nicht), bei dem ich durch meinen Sport zumindest in kleinen Teilen selbst den Strom produzieren kann. Es müsste also einen Generator geben, eine Speicherung, am liebsten würde ich dafür Ergometer und sonstige Teile nutzen, die es zuhauf auf dem Sperrmüll zu finden gibt.
Wahrscheinlich könnten Technikinteressierte sehr leicht so etwas zusammenbasteln, ich kann es aber nicht und könnte mir vorstellen, dass dies auch eine schöne "angepasste Technologie" - Idee wäre- also auch eine Produktidee für kleine und kleinste Firmen wäre.
Was denkt ihr?
M. Wehning
@fabio: danke, sehr interessanter Ansatz. Ich würde mal mit Thomas Diener von den Projektonauten sprechen, ihr Hybrider Konzern wird so ein Modul brauchen.
Ich hatte mit einer losen Gruppe heller Köpfe vor einiger Zeit auch mal so'n Konzept für eine Plattform beschrieben, auf der sich Ideen, Projekte, Mitarbeiter, und Anwender treffen könnten.
Co-Design Platform
Würde ich heute anders designen, aber die Grundidee trifft sich mit Volker's (glaube ich).
Die meisten Menschen reagieren auf diese Ideen sehr positiv, und ich glaube ein Bedürfnis ist da. Wie liesse sich sowas umsetzen?
Eine Idee: Projekt gut präsentieren und auf
www.kickstarter.com einstellen und gucken, ob sich Geld zusammentragen liesse...
Zur Diskussion und Organisation eines Camps habe ich ein Netzwerk gegründet, zu dem man sich hier anmelden kann.
Stimmt, die Zeile sind nicht so deutlich definiert. Aber dies entspricht dem aktuellen Stand der Denkarbeit ... treiben wir diese weiter?
Bitte lass mich wissen, wenn es irgendwo mehr zu Deinem geplanten Tool zu lesen gibt.
Das Ziel des Camps ist mir noch nicht ganz klar. Jedoch bin ich für alles zu haben, was sich gegen den derzeitigen Umgang mit Patenten richtet.
Bitte haltet mich auf dem laufenden, wenn sich was konkretes ergibt.
es grüßt
Volkmar aus Leipzig
Auch ich bin an einem Camp sehr interessiert. Persönlich beschäftige ich mich mit Open Source Produkten und unter den Aspekten "Prosumenten" und "LOHAS" (Lifestyle Of Health And Sustainability) möchte ich ein Tool entwickeln, um solche Netzwerke betreiben zu können. Ich sehe es als ideale Eränzung zu dem von euch geplanten "Werkzeugkasten"!
Ich kenne die Jungs von www.karmakonsum.de sehr gut und deren "Greencamp" http://karmakonsum.de/greencamp/hintergrund/ könnte ein Vorbild sein.
Mal schauen, ob ich morgen vielleicht noch mehr Interesse wecken kann. Ich werde offene Hardware-Konzepte auf den Belziger Fachtagen ansprechen und auch auf ManufakturInGruendung.ch hinweisen:
http://www.reif-ev.de/index.php?fachtage
@Norbert: Kuhl, dann sind wir schon drei ;-).
Ich wär' dabei!
@Andreas: wir freuen uns natürlich über Unterstützung aus allen Lagern! Melde mich, wenn ich mehr weiss.
Hallo Reto --
Prima Idee so ein Camp!
Falls es zeitlich passt und nicht allzu weit weg ist, engagiere ich mich gerne dafür, dass wir von revamp-it ( www.revamp-it.ch ) aus mit ein paar Leuten dabei sind und den einen oder anderen Workshop organisieren...
Gruss
Andreas
Hallo Reto
ich habe die Diskussion über eine adäquate Software für unsere Plattform 0.1 in meinem Blog angestossen. http://fairwork.blogspot.com/2009/04/bei-der-suche-nach-einer-adaquaten..... Die nächste Arbeit wird es sein, die Spezifikationen zu erarbeiten. Dazu werde ich viel Hilfe von ExpertInnen brauchen...
Note to self: das nächste Mal genauer lesen ...
Hallo Reto
Hallo Reto
klar, ich bezieh mich ja im Papier des Hybriden Konzerns ausdrücklich auf De Hook der "Vater" der Chaordic Commons
Thomas, bezüglich Governance: kennst Du Chaordic Commons und ihren Design Prozess?
Wie es zum Namen kam ist nachzulesen im Buch des Lebens Eintrag 08.08.1987 Aus den Skizzen einer erdachten Welt ging später das Utopie Buch hervor. Da sich Utopien bekanntlich nicht realiseren lassen, sonst wären sie ja keine, bekamen die Buchstaben OS immer mehr die Bedeutung, der, durch die Utopie realisierten, Wirklichkeit. Zurzeit nennen wir das gesamte zum Hügel gehörende Gebiet OS.